Bewegung ist gesund
Regelmäßige körperliche Aktivität bringt den Stoffwechsel in Schwung und trainiert das Herz-Kreislaufsystem. Ob Wandern, Laufen, Radfahren oder moderne Varianten wie Inline Skating, Walking und Montain Biking, die Zahl der sportlich Aktiven wächst. Auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist dabei stets zu achten.
Eins ist klar: Bei jeder sportlichen Aktivität wird geschwitzt, und mit dem Schweiß verlieren wir wichtige Mineralien. Von besonders hoher Bedeutung sind dabei die Sport-Mineralien Calcium und Magnesium. Bei der Trinkmenge gilt als grobe Richtschnur, mindestens so viel zu trinken wie ausgeschieden wurde, besser ist die eineinhalbfache Menge. Zusätzlich zum Tagesbedarf, versteht sich.
Richtiges Trinken heißt, deutlich mehr trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Und auch hier: Nicht alles auf einmal, sondern gut verteilt, vor, während und nach dem Sport.
Erheblicher Wasserverlust
Wer sich bewegt, dem wird warm. Der Körper gibt diese Wärme nach außen ab, durch den Schweiß. Wer also Sport treibt, der schwitzt. Und das ist gut so. Wer ausdauernd trainiert, muß auch ausdauernd schwitzen, um eine Überhitzung zu vermeiden.
Aber, durch Schweiß verliert der Körper Wasser. Je intensiver der Sport, desto höher der Wasserverlust. Freizeitsportler verlieren durchschnittlich 1 bis 1,5 Liter Wasser pro Stunde. Bei Hitze oder hoher Luftfeuchtigkeit können es bis zu 2 Liter sein. Spitzensportler verlieren erheblich mehr, Marathonläufer beispielsweise vier bis fünf Liter. Und sie haben nur zwei Stunden Zeit, diesen Verlust wieder auszugleichen. Das ist praktisch unmöglich. Auch Freizeitsportler können den Wasserverlust nicht während des Sports ausgleichen.
Trinken, bevor der Durst kommt
Daher sollte man immer schon vor dem Sport trinken, am besten einen viertel bis einen halben Liter. Und während des Sports von Anfang an immer wieder kleinere Mengen trinken, alle zehn bis fünfzehn Minuten. Trinken muß man natürlich auch nach dem Sport, um den Flüssigkeitshaushalt endgültig wieder auszugleichen.
Vorbeugend trinken, heißt die Devise. Wenn der Durst kommt, ist es meistens zu spät. Der Körper hat schon reagiert. Das Blut wird dicker, fließt langsamer, die Muskeln erhalten weniger Sauerstoff, der Leistungsabfall ist deutlich spürbar. Dann nützt auch nachträgliches Trinken nichts mehr, die Folgen halten an.
Was trinken?
Am besten genau das, was der Körper verloren hat: Wasser, denn das kann der Körper sofort verwerten. Im Körper erfolgt die Wasseraufnahme im Dünndarm. Getränke müssen also erst durch den Magen, ehe sie aufgenommen werden können. Am besten sind Getränke, die den Magen schnell wieder verlassen. Und das gilt vor allem für Wasser. |